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Die richtigen Policen für Yachteigner

Da immer das Risiko besteht, mit einer Yacht Schaden an fremdem Eigentum anzurichten, sollte immer eine Bootshaftpflichtversicherung abgeschlossen werden.

Bei der schuldhaften Unfallverursachung durch den Skipper, ggf. auch durch ein Crewmitglied (versicherungsabhängig), bei dem Mitsegler geschädigt werden, greift in der Regel die Bootshaftpflicht, außer wenn der Skipper oder die Yacht beschädigt wird, dann ist dies in der Regel ausgeschlossen.

Auch eine Bootskaskoversicherung wird empfohlen. Diese versichert Schäden, welche am eigenen Boot verursacht werden, beispielsweise wenn plötzlich der Mast abknickt oder aufgrund einer Leckage eindringendes Wasser die Elektronik beschädigt.
Eigentümer von klassischen Yachten können Klassiker-Spezialpolicen abschließen, die beispielsweise dem gesonderten Versicherungsbedarf von Sonderanfertigungen oder besonderen handwerklichen Leistungen versichern.

Bei einer Kaskoversicherung empfiehlt es sich darauf zu achten, das nicht nur der Zeitwert der Yacht gedeckt ist, sondern der ursprüngliche Anschaffungs- / Marktwert. Auch sollte mit der Versicherungsgesellschaft vereinbart werden, das bei Teilschäden keine Abzüge Neu für Alt gemacht werden. Hier sollte darauf geachtet werden, das im Vertragswerk eine unbefristete Neuwertversicherung vereinbart wird. So würden beschädigte Teile voll von der Bootskasko erstattet werden oder sollte die gegnerische Versicherung nur den Zeitwert erstatten, dann würde die Bootskasko die Differenz ausgleichen.
Bei Segeltörns ins Ausland sollte man an ausreichenden Schutz für Krankheit denken, insbesondere an die Mehrkosten, die bei einer medizinischen Behandlung anfallen können. Hier empfiehlt sich der Abschluss einer Auslandsreisekrankenversicherung.
Desweiteren könnte noch eine Insassenunfallversicherung abgeschlossen werden. Diese versichert Risiken gegenüber dem Versicherungsnehmer, Freunden, Fremden oder Angehörigen vor den finanziellen Folgen eines Unfalls an Bord. Sie zahlt auch, wenn der Skipper nicht schuldhaft gehandelt hat. Insassenunfallversicherungen gelten jedoch nur an Bord, möglicherweise noch auf Landgang, nicht aber im Alltag.

Diese ist besonders für Segeltörns im Ausland zu empfehlen, da es dort schwierig werden kann, Haftungsansprüche gegenüber Dritten durchzusetzen.
Unabhängig von den hier angesprochenen Versicherungen, sollte sich jeder mit einer guten Unfall- / Arbeitsunfähigkeitsversicherung absichern.
Für Segler im Mittelmeerraum empfiehlt sich die Beschlagnahmeversicherung. Insbesondere für die Segelreviere Griechenland, Türkei, Zypern oder Kroatien besteht das Risiko aufgrund von Gesetzesverstößen oder bei Verwicklung in einen Unfall, dass die Yacht an die Kette gelegt wird