+356 277 80 226

info@yachtsecure.eu

Die richtigen Policen für Mitsegler

Grundsätzlich haftet jeder in unbegrenzter Höhe für das schuldhafte Zufügen von Schäden gegenüber Dritten. Diese Haftung erfolgt mit dem gesamten gegenwärtigen und zukünftigen Vermögen.

Um sich hier abzusichern, sollte man eine private Haftpflichtversicherung abschließen, die die täglichen- und auch Risiken aus der Ausübung bestimmter Sportarten abdeckt.

Diese Versicherung reicht allgemein aus für das einzelne oder auch regelmäßige Mitsegeln mit Freunden.

Man sollte hier jedoch die Deckungssummen überprüfen. Es empfiehlt sich für Personen- und Sachschäden eine Mindestdeckung von 3 Mio. EUR und von Vermögensschäden in Höhe von 500 TEUR.

Denn wenn teure Ausrüstung oder das Boot beschädigt wird, möglicherweise auch ein Dritter eine schwere Verletzung erleidet, aufgrund der fahrlässigen Handlung eines Crewmitgliedes, wird zu allererst die Haftung / Fehlverhalten des Bootsführers überprüft. Wenn dieser sich richtig verhalten hat, wird das verursachende Crewmitglied bzw. dessen Versicherung für den Schaden aufkommen müssen.
Für Bootseigentümer empfiehlt sich unabhängig davon der Abschluss einer Bootshaftpflichtversicherung, denn die Privatschutzversicherung versichert nicht immer den Gebrauch von eigenen Booten.

Desweiteren empfiehlt sich der Abschluss einer Unfall- und Berufunfähigkeitsversicherung als Mitsegler.

Denn verletzt sich ein Mitsegler und trägt dauerhafte körperliche Beeinträchtigungen davon, die zum teilweisen oder völligen Verlust der Berufs- oder Erwerbsfähigkeit führen und somit zu einem dauerhaften Verdienstausfall, sollte dieses Risiko privat abgesichert sei.

Eine Unfallversicherung soll eine volle oder teilweise Invalidität abdecken und den Lohnverlust aus dem Unglücksfall ausgleichen, erforderliche behindertengerechte Umbauten decken und von der Krankenkasse nicht übernommene zusätzliche Hilfsmittel oder Therapien ermöglichen.

Für 30 jährige empfiehlt sich die sechsfache, für 40 jährige die fünffache und für 50 jährige die vierfache Absicherung des Bruttojahreseinkommens.
Auch empfiehlt sich der Abschluss einer Risikolebensversicherung, um die Familie bei einem Unfall mit Todesfolge abzusichern. Die Versicherungssumme sollte mindestens zwei Jahreseinkommen umfassen, um genügend Zeit ohne finanzielle Sorgen für die Neuordnung der Lebensumstände zu haben.