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Die richtigen Policen für Chartersegler

Die Privathaftpflicht leistet nicht für Personen- oder Sachschäden, die ein Skipper verschuldet. Hierfür gibt es die Skipperhaftpflichtversicherung.

Diese versichert die Ansprüche von Crewmitgliedern oder Dritten gegen den Schiffsführer, auch wenn dieser schuldlos einen Schaden verursacht hat.

Da sich nicht immer feststellen lässt, ob der Vercharterer eine Bootshaftpflichtpolice abgeschlossen hat, wie hoch die Deckung ist und ob die Prämien auch gezahlt wurden, weiß der Schiffsführer oft nicht ob bzw. wie hoch Versicherungsschutz besteht.
Denn falls kein Versicherungsschutz besteht, haftet der Schiffsführer auch mit seinem Privatvermögen.
Auch sollte eine Forderungs- bzw. Charterausfalldeckungsversicherung abgeschlossen werden, falls sie nicht in der Skipperhaftpflichtversicherung mit enthalten ist. Diese Versicherung schützt vor Schadensersatzforderungen, falls die Yacht aufgrund von verursachten Schäden für die Folgecrew nicht verwendet werden kann. Auch empfiehlt sich der Abschluss einer Beschlagnahmeversicherung, insbesondere wenn in Griechenland, der Türkei, Zypern oder Kroatien gechartert wird.

Für den Fall, dass ein Mitsegler die Ausrüstung oder das Schiff beschädigt, bietet sich der Abschluss einer Kautionsversicherung an, um im Schadensfall diese erstattet zu bekommen. Kautionsversicherungen können in der Regel nur für den jeweiligen Törn abgeschlossen werden.
Um vor den Risiken eines Charterausfalls, beispielsweise wenn der Schiffsführer ersatzlos ausfällt und der Törn abgesagt werden muss abgesichert zu sein, empfiehlt sich der Abschluss einer Reiserücktrittsversicherung.
Auch sollte über den Abschluss einer Auslandsreisekrankenversicherung nachgedacht werden.